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| Buche |
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Die Buche ist die Mutter des Waldes. Ihre mächtigen Herzwurzeln dringen in tiefe Erdschichten vor und schützen mit ihrer festen Verankerung auch die flachwurzelnden Fichten vor der Gewalt des Sturmes.
Sie verdunsten an heissen Tagen unglaubliche Wassermengen, bis zu 200 Liter pro Baum, und können so das ganze Waldklima ausgleichen und verbessern. So gutmütig und fürsorglich die weibliche Buche auch wirken mag, ihre Kräfte dürfen nicht unterschätzt werden. Mit ihrer klaren, mütterlichen Energie vermag sie sogar zur Urgewalt der Eiche einen Gegenpol zu bilden.
Wie im Mischwald, so verständigt sich die Buche auch in der Wohnung als verarbeitetes Holz mit allen anderen Baumarten und Mitbewohnern gut und freundlich.
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| Eiche |
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Aus der Wurzelwelt der Bäume sticht die Eiche durch ein auffallend mächtiges und genial ausgeklügeltes Wurzelsystem hervor. In zwei Etagen wird die Erdwelt aufgeschlossen. Eine flache Wurzelschicht, die knapp unter der Erdoberfläche verbreitet wird, nutzt im Frühling die erste Wärme und die Sauerstoffzufuhr. Die zweite, viel kräftigere Pfahlwurzel reicht tief in das Erdreich hinein.
Die Eiche ist ein Bollwerk der Wälder, das wie ein Fels in der Brandung den ärgsten Naturgewalten und Stürmen widerstehen kann. Neben ihrer unglaublichen Standfestigkeit sind sie auch sehr Beständig, können sie doch über 1000 Jahre alt werden
All jene, die in ihrem Leben hart arbeiten und viel leisten wollen oder müssen, finden bei der Eiche als Baum und als Holz in der Wohnung eine Tankstelle für Willenskraft, urwüchsige Widerstandskraft gegen alle Lebensstürme und für energiereiche Ausdauer.
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| Esche |
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Die Esche fällt in der Baumfamilie als besonders ausgeglichener Vertreter zwischen den Extremen auf. Auf der einen Seite können die schnellwüchsigen Eschen zwar nicht so meisterhaft wie die Pioniere Erle und Birke, aber doch gleich danach unkompliziert junge und schwierige Böden besiedeln. Mit der tiefen Herzwurzel und dem harten, zähen, dauerhaftem Holz reiht sich die Esche wieder in die Gruppe der grossen und mächtigen Bäume ein.
Die Esche verbindet Extreme. Sie zeigt uns einen besonnenen Mittelweg. Besonnenheit und ständige wache Geistesgegenwart, die für überlegtes Handeln sorgen, sind denn auch die Botschaften und Gaben, die wir von der Esche und Ihrem Holz empfangen.
Die Faser der Esche bildet ein unglaublich zähes und biegsames Holz.
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| Ahorn |
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Der Ahorn ist der feine Herr der Baumfamilie, der sich den Sinn für schöne und poetische Formen und Farben bewahrt, aber trotzdem niemals überschäumt oder als weltfremder Fantast die Übersicht verliert.
Der Ahorn ist der Baum der Besinnung. Gegenüber dem rasenden Stress und dem hektischen Getriebe unserer Zeit, das vor allem Herz und Nerven belastet, bildet der Ahorn den köstlich kühlen und ruhigen Gegenpool.
Ahornholz ist ruhig und dauerhaft, energiereich langmütig und ausgesprochen hart.
Das Holz vom heimischen Ahorn ist hell, beinahe weiss, sehr hart und strapazierfähig. Die Poren des Ahrons gehören zu den Allerfeinsten und verbergen ein fantastisches Geheimniss.
Eine Tischplatte kann sich im rohen Zustand selber reinigen- selbst hartnäckige Flecken verschwinden wieder.
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| Lärche |
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In der Familie der Nadelbäume fällt sie durch ihre besondere Anpassungsfähigkeit auf. Es ist schon beeindruckend, ein und denselben Baum in den allerhöchsten Schutzwäldern im Kampf gegen Lawinen, Schneedruck und Hochgebirgsstürmen ebenso anzutreffen, wie in tiefen, warmen und trockenen Lagen, wo bereits der Wein reift.
Der Lärchenbaum ist vielseitig, unkompliziert und anpassungsfähig. Nicht umsonst ist er, neben der Kiefer, der einzige Nadelbaum, der jeden Herbst unbekümmert sein Kleid abwirft, um voll Vertrauen im Frühling wieder das zarteste Hellgrün zwischen dünkleren, langsamer wachsenden Fichten und Tanne zu zaubern.
Die feine Lärchengestalt verrät es nicht sofort, was sie zu leisten imstande ist, wenn es im Ernstfall darauf ankommt. Lärchenholz gibt uns Sicherheit und Vertrauen.
Das harzreiche Lärchenholz ist auch beim Einsatz im Freien unglaublich verwitterungsfest und beständig.
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| Fichte |
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Die Fichte ist ein Baum des kühleren Klimabereiches. In günstigen Lagen werden Riesen bis zu 50 Meter hoch. Im Hochgebirge kämpfen sie sich bis in die obersten Lärchen und Arven Region hinauf. Als Flachwurzler ist sie auf den meisten Böden über die stützende und bereichernde Begleitung tiefwurzelnder Mischbaumarten dankbar.
Die Fichte ist leicht, relativ weich und unglaublich zäh. Kein anderer Baustoff kann auch nur eine annähernd ideale Mischung aus Leichtigkeit, Zerreissfestigkeit, Wärmedämmfähigkeit, statischen Werten, Säure- und Wetterbeständigkeit und vielem mehr, aufweisen.
Im Haus aus Fichtenholz können sie diese Kräfte und Rhythmen der Natur aufnehmen, selbst mitschwingen. Die Geborgenheit zwischen den Stämmen hebt Zwänge von aussen auf.
Auf Fichten bauen heisst, ersehnte Geborgenheit, Ausgeglichenheit und klare Geistesgegenwart ernten
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| Tanne |
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Die Tanne ist eine würdevolle Königin, die niemals eilt. Sie sind die mächtigsten und beständigsten Vertreter der heimischen Nadelbäume. 500 Jahre und mehr ist für die Tanne keine Seltenheit, wenn ihr der Boden und das Klima behagen.
Junge Tanne wachsen langsamer als die anderen Nadelbäume, dafür können sie aber als Bewohner der mächtigen Hochwälder mit ganz wenig Licht auskommen. Eine Königin kann warten- bis zu 100 Jahren im Schatten eines Grossen machen der Tanne nichts aus.
Tannenwurzeln gehen in die Tiefe und gehören zu den wichtigen Sturmankern der Wälder. Die Königin des Waldes hat Stil. Jeder der sich mit ihr einlässt, erlebt Würde, Harmonie und grosszügiges Denken.
Tannenholz ist eines der besten Bauhölzer, die und zur Verfügung stehen. Das elastische Weichholz ist der Fichte sehr ähnlich, doch zum Unterschied zu der Fichte Fehlen der Tanne die Harzgallen.
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| Nussbaum |
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Der Nussbaum gehört zu den edeltsten und kostbarsten Möbelhölzern, die wir in Mitteleuropa finden können. Wo immer ein Nussbaum gefällt wird, soll das wertvolle Holz geborgen werden.
Nicht nur das Holz ist wert- und Geheimnissvoll, auch die Frucht und Blätter.
Die gespeicherte Energiemenge der Früchte eines einzigen Nussbaumes ist meist höher als die Energie, die ein Mensch benötigt, um gut über einen langen Winter zu kommen.
Ruhiger Schlaf wird durch das Nusslaub gefördert ebenso werden Fliegen und Mücken vertrieben.
Der Nussbaum gilt als Baum, der den Menschen zur Entscheidungsstärke hilft.
Wenn Sie zwischen mehreren Möglichkeiten hin-und hergerissen werden, sollten sie einen Nussbaum aufsuchen.
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| Kirschbaum |
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Mehr als seine anderen Freunde der Musse, Apfel und Birnbaum, mischt sich der Kirschbaum in die Bildung der Wälder ein. Sorglos und wie wenn er ein heiteres Liedchen dabei pfeifen würden, gedeiht er zwischen den grossen und mächtigen Bäumen der Laubmischwälder in wärmeren Lagen.
Die vorauseilende Arbeit der Pioniere kümmert ihn genauso wenig wie der kühne, mächtige Kampf gegen Naturgewalten.
Er ist der genussvollste und betörendste Vertreter der Bäume der Musse. In jeder seiner vielfältigen Erscheinungsformen schwingt Freude, Spass und Herzlichkeit mit.
Er führt Sie zu neuem Lebensgefühl, hilft Ihnen, eigene Schranken sorglos zu überschreiten.
Kirschholz in der Wohnung ist wie der Tupfer auf dem i. Was wäre denn der prächtige Bau ohne einen Ort der Lust und Freude?
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| Birnbaum |
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Die Bildung grosser Wälder seiner Art ist auch nicht das Anliegen des Birnbaumes. Als schmückender Kontrast in der Landschaft ist er genauso wenig wegzudenken wie seine Früchte, die schon zu Steinzeiten eine willkommene und köstliche Abwechslung am Speisezettel der Menschen waren.
Er ist ein Baum, der Genuss mit Mass und Ziel, mit Überblick verbindet und Gemütlichkeit ausstrahlt.
Das kostbare, samtige rote und harte Holz ist in der Wohnung für wohl dosierte akzente wie geschaffen. Birnholz wirkt besonders ruhig und gemütlich
Birnholz ist neben der Eiche eines der witterungs- und feuchtigkeitsbeständigsten Laubhölzer, die wir kennen.
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| Apfelbaum |
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Mit seinen Früchten ist er der Baum der sinnlichen Lebenskraft und Lebensfreude. Ein Baum der Musse, der alle Sinne gleichermassen anspricht. Der Apfel ist das Bildnis vom ausgewogenen Geben und Nehmen in der Liebe, die die reife, vollendete Frucht hervorbringt.
Apfelholz ist genauso bunt und erfrischend wie die Frucht. Wie der Baum in der Landschaft, so besticht das Holz vor allem durch den herrlichen Kontrast und die Kombination zu anderen Holzarten.
Wegen der geringen Verfügbarkeit spielt er aber in der Holzverarbeitung nur eine untergeordnete Rolle. Wohl aber in der Einzelanfertigung bei Möbel und Kunsthandwerk
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| Linde |
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Linden gehören zu den Bäumen, die in Europa das höchste Alter erreichen können. Uralte Linden waren früher oft der Mittelpunkt der Dorfplätze. Unter Linden trafen sich die Menschen seit altershalber.
Ein Baum der die Menschen zusammenbringt, trägt die Botschaft der Gemeinsamkeit in sich. Bekannt ist sie vorwiegend als Lindenblütentee.
Die Linde ist neben dem Bergahorn der Baum mit dem ruhigen, hellen Holz. Sie gehört zu den allerweichsten Hölzern aus Europas Wäldern. Aus diesem Grund ist Lindenholz neben der Arve das bekannteste Material für Holzbildhauer.
Weniger bekannt und vielfach mit Vorurteilen belastet sind die Möglichkeiten im Möbelbau. Abgesehen von besonders strapazierfähigen Arbeitsplatten kann Lindenholz für Möbelfronten aller Art eingesetzt werden.
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| Birke |
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Immer wenn es darum geht, dass der Wald neue Gebiete wieder besiedeln will, spielt die Birke eine besondere Rolle. Sei es den kargen Boden nach einem Erdrutsch, die verbrannte Erde nach dem Waldbrand oder das harte Klima hinter der zurückweichenden Eiszeit. Es gibt nur eine Hand voll Pionierbäume, die in solchen Situationen als erste Pioniere des Waldes vordringen und auf diesen jungen, rohen Böden anwurzeln. Nach mehreren Generationen haben sie dann so viel Humus und Erde gebildet, dass die mächtigen, beständigen und grossen Baumarten der Wälder nachrücken können.
Die Birke ist für die meisten Menschen der Baum des luftigen, leichten fröhlichen Lebens Gefühl.
Verwendet wird es für Drechslerarbeiten wie die bekannten Matrioschka aber auch für Möbel.
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